Hartmut Pett - Steuerberater

Hüttemeisterstraße 6 - 58511 Lüdenscheid

Welche Belege können 2018 vernichtet werden?
Diese Frage ergibt sich jedes Jahr aufs Neue. Als Hilfe möchte ich Ihnen eine Datei zum herunterladen anbieten, die Ihnen behilflich ist, die richtigen Unterlagen zu vernichten.
Unterlagenentsorgung Liste von A - Z.pdf (242.75KB)
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Die Deutsche Rentenversicherung Bund hat eine Liste der in verschiedenen Branchen geltenden Mindestlöhne zusammengestellt.

Hintergrund:

Ab dem 01.01.2017 ist    der gesetzliche Mindestlohn von 8,50 € je Zeitstunde auf 8,84 € gestiegen. In bestimmten Fällen ergeben sich nach dem Arbeitnehmer-Entsendegesetz und dem     Arbeitnehmerüberlassungsgesetz allerdings andere Branchenmindestlöhne.

Einige davon hat die Deutsche Rentenversicherung in einer Liste zusammengestellt (Stand               13.01.2017):  

Branche

Mindestlohn in €



West

Ost

Abfallwirtschaft

9,10

9,10

Aus- und Weiterbildung

14,60

14,60

Baugewerbe (Lohngruppe 1)

11,30

11,30

Dachdeckerhandwerk

12,25

12,25

Elektrohandwerk

10,65

10,40

Fleischwirtschaft

8,75

8,75

Gebäudereiniger (Lohngruppe 1)

10,00

9,05

Gerüstbauerhandwerk

10,70

10,70

Land-, Forstwirschaft und Gartenbau

8,60

8,60

Maler und Lackierer (Lohngruppe 1)

10,10

10,10

Pflege

10,20

9,50

Steinmetz- und Steinbildhauerhandwerk

11,35

11,00

Textil- und Bekleidungsindustrie

8,84

8,84

Wäscherei

8,75

8,75

Quelle: "summa summarum" Ausgabe 01/2017 

 

Neuigkeiten


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24.11.2017

Ausnahme bei den anschaffungsnahen Herstellungskosten

Wer ein Gebäude anschafft, kann innerhalb der ersten drei Jahre größere Aufwendungen zur Beseitigung von Mängeln nur dann sofort als Werbungskosten absetzen, wenn diese nicht über 15 % der Anschaffungskosten des Gebäudes liegen.11 Höhere Instandhaltungskosten führen zu anschaffungsnahen Herstellungskosten, die sich nur über die Abschreibung des Gebäudes steuermindernd auswirken.
Von diesem Grundsatz gibt es allerdings eine Ausnahme: Aufwendungen zur Beseitigung eines Substanzschadens, der erst nach Anschaffung einer vermieteten Immobilie durch schuldhaftes Handeln des Mieters verursacht wurde, können als Werbungskosten sofort abziehbar sein. Das hat der Bundesfinanzhof12 in einem Fall entschieden, in dem sich die angeschaffte Eigentumswohnung zum Zeitpunkt des Übergangs von Nutzen und Lasten in einem mangelfreien Zustand befand.
Erst nach der Anschaffung begannen die Probleme. Die Mieterin verweigerte die Zahlung fälliger Nebenkosten, woraufhin die neue Eigentümerin das Mietverhältnis kündigte. Anschließend stellte sie erhebliche von der Mieterin verursachte Schäden, wie eingeschlagene Scheiben an Türen, Schimmel an Wänden und zerstörte Bodenfliesen, fest. Ein nicht gemeldeter Rohrbruch im Badezimmer verursachte hohe Folgeschäden. Aufwendungen von rund 20.000 € waren für die Instandsetzung erforderlich.
Der Bundesfinanzhof bestätigte die Auffassung der neuen Eigentümerin, dass es sich dabei um sofort abzieh-baren Erhaltungsaufwand handelt, denn die Schäden waren im Zeitpunkt der Anschaffung nicht vorhanden. Es waren auch keine nach dem Erwerb auftretenden altersüblichen Mängel und Defekte, die anschaffungsnahe Herstellungskosten sind.



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